Anscheinend hatte ich vergessen was für eine Sauerei dieses Shooting hinterlassen hat. Gut, das erste Goldpainting ist jetzt auch schon über 2 Jahre her. Und aufgrund der tollen Resonanz auf die Bilder habe ich anscheinend diesen Knackpunkt verdrängt. Aus diesem Grund hatte ich mich dazu entschieden daraus eine kleine Serie zu machen. Da die Bilder so gut ankamen, konnte ich zügig weitere Modelle ausfindig machen. Wir starten die Serie mit der Gio. Als Sie sich auf meinen Aufruf gemeldet hatte kam Sie direkt mit einer Idee im die Ecke. Das Stichwort war Buddha. Wie man unschwer erkennen kann hat Gio nicht die gängigen Modellmaße. Ich fand das aber in Kombination mit der goldenen Bemalung super passend und sehr interessant. Nach den Erfahrungen vom ersten Shooting war die Planung natürlich diesmal besser. Wie vor eigentlich jedem Shooting habe ich mir auch hier vorher ein Moodboard erstellt. Das ist dann eine Art Leitfaden für das Shooting selbst. Bevor es an die Bemalung ging habe ich mit der Gio das Licht exakt gesetzt. Das Problem ist nämlich  – wenn der Körper erstmal komplett vergoldet ist, hat man nur eine begrenzte Zeit zum fotografieren. Der Goldfilm verhindert nämlich, dass Schweiß austreten und den Körper kühlen kann. Deshalb habe ich immer einen Ventilator parat stehen. Damit ist dann für ausreichende Kühlung gesorgt. Nichts desto trotz bilden sich ca. nach einer halben Stunde Schweißperlen. Dann hat man nicht mehr viel Zeit bis diese auch anfangen zu laufen. Das war dann der Zeitpunkt an dem wir das Shooting beendet haben. Man kann also festhalten, dass solch ein Shooting für das Modell nicht ganz unanstrengend ist. Vielen Dank Gio, dass du mit Spaß bei der Sache warst.

So viel Spaß mit dieser Serie. Fortsetzung folgt…